Das 3-Stufen-Marketing-System für Personal Trainer

Posted on 04. Mai, 2011 by in Allgemein

Viele Personal Trainer machen einen großen Fehler, wenn es um ihre Marketing-Strategie geht. Und das ist in den meisten Fällen der Grund, warum sie mit ihrem Fitness-Business nicht vorwärts kommen. Hoffentlich gehörst Du nicht zu denen, die mit angezogener Handbremse versuchen, ihr Geschäft anzukurbeln.

Der größte Fehler, den Du machen kannst, ist eine der folgenden Fragen unbeantwortet zu lassen:

  1. Wer ist meine Zielgruppe?
  2. Was ist ihr größtes Verlangen?
  3. Warum bin ich die beste Lösung?

Hast Du einmal diese Formel für Dich geknackt, löst Du die Handbremse in Deinem Geschäft und fährst auf der Überholspur. Suche Deinen größten Vorteil, den Dein Kunde gegenüber Deiner Konkurrenz bei Dir hat, entwickle daraus Deine Marketing-Botschaft und packe sie in ein unwiderstehliches Angebot (nein, kein unmoralisches!), ein Angebot, das man einfach nicht ablehnen kann. Aber um das zu schaffen, brauchst Du drei Säulen für Dein Marketing.

ZIELGRUPPE: Wer ist Dein idealer Kunde? Ist es die Mutter, die zu Hause die Kinder hütet oder der Geschäftsmann, der viel unterwegs ist? Welches sind deren größten Ängste, Frustrationen und Bedürfnisse? Welche Probleme kannst Du lösen? Je mehr Du über Deine Zielgruppe weißt, umso leichter fällt es Dir, neue Kunden zum Training zu bekommen.

Und eins darfst Du nie vergessen: Die Menschen kaufen emotional, nicht logisch! Deshalb ist es um so wichtiger, zu wissen was sie antreibt, bevor Du zum nächsten Punkt übergehst…

BOTSCHAFT: Jetzt, wo Du Deine Zielgruppe kennst, kannst Du nicht einfach irgend eine Werbebotschaft rausschicken. Sie muss zwei Dinge vermitteln.

Das erste ist Dein USP (unique selling proposition), Dein Alleinstellungsmerkmal, der Grund, warum Dein Interessent Dich wählen soll, anstatt zur Konkurrenz zu gehen. Kleiner Tipp: Es geht hier um Vorteile für den Kunden – je mehr, desto besser! Noch ein Tipp: ein günstiger Preis sollte nicht unter den Vorteilen auftauchen!

Der zweite Teil Deiner Botschaft ist Dein unwiderstehliches Angebot! Es sollte die Aufmerksamkeit Deines Interessenten anziehen und nicht mehr loslassen – es ist quasi der Angelhaken. Er sollte so anziehend sein, dass er nicht anders kann als Dich anzurufen.

Sobald Dein USP identifiziert und Dein Angebot festgelegt ist, kommen wir zu Schritt drei.

MEDIUM: Wie wird Deine Botschaft verbreitet? Es gibt fast unzählige Möglichkeiten: Werbeanzeigen, Flyer, Webseiten, Social Media, Postwurfsendungen, Email, Radio, TV, Telefon, Weiterempfehlung… Nun, die Antwort ist recht einfach: Du musst testen, welcher Weg für Deine Zielgruppe der richtige ist. Vielleicht ist eine Werbeanzeige ein wahrer Kunden magnet, vielleicht aber sieht Dein potentieller Kunde Deine Anzeige auch gar nicht?!? Dann kannst Du Dein Geld gleich zum Fenster rauswerfen (oder mir geben).

Mein Rat an Dich: teste mit einer kleinen Zahl an Empfängern und führe Statistiken. Wenn etwas profitabel ist, baue es aus, wenn nicht, lass es sein…

Die Konkurrenz auf dem Fitness Markt wächst unaufhaltsam. Wenn Du nicht untergehen willst, verbessere Schritt für Schritt Dein Marketing und sprich Dein Kundenpotential richtig an. Damit hast Du einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Trainern: sie tun es nämlich einfach nicht…

Viel Erfolg, Pat

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